
Ich habe schon immer anspruchsvolle und erhebende Musik geliebt. Musik, die meinen Geist anregt und meine Seele bewegt. Soweit ich mich erinnern kann, war mein allererster Lieblingssong „Überall auf der Welt“ von Freddy Breck (ein Lied, das bekanntermaßen aus einer Verdi-Oper stammt).
Als Kind hatte ich einen Kassettenrekorder, mit dem ich alle möglichen schrägen Eigenkompositionen aufnahm. Erst in meinen turbulenten Zwanzigern (zwischen Tori Amos’ „Little Earthquakes“ und Peter Gabriels „Up“) entdeckte ich Musik als echtes kreatives Medium, als einige meiner reichhaltigen Innenprozesse ihren Ausdruck im Songwriting fanden.
Die daraus resultierenden Musikstücke begannen ihre Existenz in den meisten Fällen als Gedichte, in denen ich auf lyrisch ausgefeiltem Niveau meine Träume, Erkenntnisse oder Beziehungsthemen verarbeitete. Das musikalische Gewand, in das ich die Texte anschließend hüllte, entstand hauptsächlich auf der akustischen Gitarre, gelegentlich auch am Keyboard.
Mit meinem Cousin Björn teilte ich diese Leidenschaft für Musik. Wir taten uns zu einer Zwei-Mann-Band zusammen und nahmen die Songs mit den bescheidenen Mitteln auf, die uns damals zur Verfügung standen.
Lange Zeit schlummerten die Songs auf diesen Demobändern. Doch eines Tages führten Fortschritte in der Musiktechnologie zu einer Software, die alles veränderte. Sie lieferte mir quasi eine digitale Session-Band, die meine verstaubten alten Tracks in audiophiler Qualität aufnehmen konnte.
Und so freue ich mich, sie nun mit Hilfe von Suno auf eine Weise präsentieren zu können, von der ich lange Zeit nur geträumt habe…

